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Deutsche Lotto-Erfolge mit Glücksbringern?

Deutsche Lotto-Erfolge mit Glücksbringern?

Gehören Sie auch zu denjenigen, die es lieber vermeiden, unter einer Leiter durchzugehen - nur für den Fall, dass doch was dran ist an dieser angeblich unheilbringenden Handlung? Oder muss es manchmal einfach die Glücksunterhose sein, in der Sie sich den bevorstehenden Wagnissen des Tages stellen? Auch wenn solche Handlungen in der heutigen Zeit vielleicht albern erscheinen, können wir Sie beruhigen, denn Sie sind nicht allein! Eine Umfrage, die kürzlich von WestLotto durchgeführt wurde, bestätigte, dass mehr als 40% der Deutschen an die Wirkung von Glücksritualen und Glücksbringern glauben.

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Laut der Umfrage haben 53% der Frauen einen Glücksbringer und 48% ein Glücksritual. Bei Männern ist dieser Glaube weniger stark ausgeprägt, denn nur 30% glauben an Glücksbringer und 35% an Rituale. Und dabei sind Glücksbringer ganz und gar nicht altertümlich: das Vertrauen auf die Wirkung von Glückssymbolen und -ritualen ist besonders bei jungen Menschen ausgeprägt. 58% der jüngeren Generationen glauben an Glückssymbole, während es nur 34% der Älteren sind.

Vielleicht erklärt das ja den überdurchschnittlichen Erfolg der Deutschen bei Eurojackpot! Wir haben hier einmal die beliebtesten Glücksbringer zusammengestellt:

Klassische Glückssymbole

Die klassischen Glückssymbole sterben einfach nicht aus, denn wer kennt nicht das berüchtigte Glücksschwein, oder hat als Kind nicht die Sommertage nach vierblättrigen Kleeblättern suchend verbracht? So gehört zum Beispiel das Glücksschwein in Deutschland zu einem der beliebtesten Symbole für Glück. Es galt schon in der Antike als Symbol für Fruchtbarkeit und stand somit für Wohlstand und Reichtum. Der Ausdruck “Schwein gehabt” stammt übrigens schon aus dem Mittelalter: Bei Turnieren wurde dem Verlierer als Trostpreis ein Schwein überreicht, was einerseits Spott, doch gleichzeitig auch einen Gewinn für den Verlierer bedeutete!

Gleichermaßen ist das vierblättrige Kleeblatt ein weitaus gängiges Glückssymbol.  Es wird geschätzt, dass nur eines unter Tausenden ein vierblättriges Kleeblatt ist, und dem Finder wird zukünftiges Glück zugesprochen. Ein vierblättriges Kleeblatt soll übrigens nur Glück bringen, wenn es zufällig gefunden wird und wenn es dann verschenkt wird. Im Mittelalter schützte ein vierblättriges Kleeblatt in die Kleidung genäht Reisende vor dem Bösen.

Viele Deutsche kennen ebenfalls das Hufeisen als glücksbringenden Gegenstand. Das stammt natürlich vom Pferd und Pferde waren schon immer in den meisten Kulturen wertvolle Tiere - sie wurden für Krieg und Arbeit gebraucht. Da das Hufeisen das Pferd schützt, wurde es zum Symbol des Glücks. Es soll, an einem Türbalken angebracht, Haus und Hof vor Unglück und Krankheit bewahren. Dabei sollte es nach oben geöffnet hängen, sonst könnte das Glück nämlich herausfallen.

Und zuletzt ist auch der Marienkäfer den Deutschen als Glücksbringer allseits bekannt. Der Marienkäfer gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes -angeblich schickte die Jungfrau Maria den Käfer als Geschenk auf die Erde, wo er Schädlinge von den Pflanzen frisst und damit zu einer ertragreichen Ernte verhilft. Ein weiterer Glaube ist, dass die sieben Punkte den Marienkäfer zum Glückssymbol machen, wobei die Sieben als Glückszahl gilt.

Moderne Glücksbringer

Neben den traditionellen Glücksbringern haben sich mittlerweile auch moderne Symbole des Glücks ausgebreitet. Der ein oder andere hat vielleicht seine ganz persönliche Glücksunterhose, oder trägt an wichtigen Tagen bestimmte Socken. Viele tragen auch Talismane bei sich wie zum Beispiel Schutzengel oder anderen Schmuck, der Ihnen Glück und Schutz gewährleisten soll. Doch egal, ob die eher traditionelle oder weniger traditionelle Glücksbringer zu Nutzen ziehen, die Wirkung können sogar mittlerweile Studien belegen. Und dabei können Glücksbringer tatsächlich mehr als nur ein Aberglaube sein!

Die sich selbst erfüllende Prophezeiung

Glücksbringer dienen in der Forschung als Gegenstand zur Prüfung des Prinzips der sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Diese Theorie besagt, dass, wer an das Wirken des Glücksbringers glaubt, sich oft sicherer fühlt und dadurch bessere Ergebnisse erzielt. Nach einer Reihe von Experimenten eines deutschen Forscherteams, konnte das Team bestätigen, dass es oftmals einfach nur um das positive Denken geht - so die Psychologin Helga Schachinger in der Zeitschrift “Psychological Science”: “Glücksbringer sind de facto Placebos. Es ist eine mentale Sache, die dann wirkt, wenn ich daran glaube”.

Nun aber zurück in die Lotteriewelt: Ob sich die genannte Prophezeiung auch auf das Tippen der Gewinnzahlen bezieht, können Sie nämlich diese Woche selbst ausprobieren. Mit den sagenhaften 76 Millionen Euro im Eurojackpot haben Sie dabei die perfekte Gelegenheit,Ihren Glücksbringer zum Einsatz zu bringen! Und vielleicht gewinnen Sie dann am Freitag schon ganz groß. Sie können ganz bequem im Internet mitspielen oder bei jeder Lotto-Annahmestelle. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg - mit oder ohne Glücksunterhose!

 

Seite zuletzt aktualisiert: 28/09/2016 11:37:35